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2022-03-15 Sag mal, Dom Heis...

Sag mal, Dom Heis ... 

Zwei Jahre kein Theater in Oberperfuss bedingt durch Corona, heuer wird aber wieder gespielt! In unserer Rubrik "Sag mal!" wollen wir uns den Menschen auf, hinter, neben und unter der Bühne der Volksbühne Oberperfuss nähern und stellen ihnen persönliche Fragen. Vom ersten Theaterbesuch, über den Inhalt ihres Kühlschranks, bis hin zum Theaterstück, das sie zum Weinen oder Lachen bringt. Dom Heis, seit 2012 Mitglied der Volksbühne Oberperfuss, seit 2020 Obmann in herausfordernden und spannenden Zeiten. 

Welche Projekte stehen für 2022 an? 

Ja, zunächst wäre es schon mal super, wenn wir das für 2019 geplante Stück auf die Bühne bringen würden (lacht). Die Entscheidungen gegen eine Aufführung in den letzten zwei Jahren waren nicht einfach, aber im Endeffekt alternativlos. Nun haben wir aber zwei Jahre Erfahrung mit der Pandemie und können die richtigen Schritte setzen, um das umzusetzen. Dazu kommt mit einem 40-jährigen Vereinsbestehen noch ein Jubiläum und ein Gastauftritt in Kufstein. Langweilig wird uns heuer sicher nicht. 

Was hast du persönlich aus der Corona-Krise gelernt? 

Vor allem, dass man nicht auf jeder Hochzeit tanzen und überall dabei sein muss. Die „Zeit für mich“ hat einen ganz anderen Stellenwert und öfter einmal „Na“ sagen ist vollkommen in Ordnung. 

Die Volksbühne Oberperfuss bei den Tiroler Volksschauspiele Telfs, wie kam es dazu? 

Das war eigentlich recht spontan. Der Thomas Gasser vom Theaterverband Tirol hat uns und zehn weitere Tiroler Bühnen schlicht angefragt und wir haben ohne lang zu überlegen zugesagt. 

Was nimmst du aus dieser Zusammenarbeit mit? 

Unglaublich viel. Wie der Thomas diese über 60 Schauspieler:innen gemanagt hat, der sofortige Zusammenhalt und die vielen, unterschiedlichen Herangehensweisen an die einzelnen Szenen. Vor allem aber war es eine Riesengaudi und eine große Ehre für uns, das Peter-Anich-Haus gegen so eine große Bühne zu tauschen. 

Gibt’s eine Wiederaufnahme? 

Die gibt es tatsächlich. Wir werden (aller Voraussicht nach) am 03.04. in Kufstein nochmal unser „Heiligwasserweibele“ zum Besten geben dürfen. 

Nachhaltigkeitsthemen im Theater, wichtig? 

Unbedingt. Wie in jedem anderen Bereich unserer Gesellschaft. Unser Verein hatte hier schon einige Ansätze in Planung, die wir dieses Jahr nun auch umsetzen können. 

Dein erster Theaterbesuch war ... 

Das muss wohl „Frau Holle“ im Jahr 1996 bei unserer Bühne gewesen sein. Bis heute kommt mir unsere Fischer Maria sofort in den Kopf, wenn ich an diese Figur denke. 

Du bist seit 2012 Mitglied der Volksbühne Oberperfuss, erzähle uns spontan deinen lustigsten Moment. 

Boah... Das ist ganz schwer. Bei den vielen Ausflügen und Aufführungen war schon so viel dabei. Sofort muss ich aber an einen Moment auf der Bühne denken, wo unser Clemens „Fetschi“ Triendl bei unserem historischen Stück „Peter Anich“ ein kurzes Blackout hatte und der Text weg war. Er musste in seiner Rolle als „Zeichenlehrling“ seinen Mitschüler Anich etwas blöd ansprechen. Ich weiß noch genau, wie er mich mit offenem Mund und ganz großen Augen auf der Bühne anschaute. Sinngemäß zwar irgendwie korrekt, aber textlich ganz anders kam dann plötzlich ein lauter Schrei Richtung Peter: „Gea hoam! Und setz Ruaben! Du.. du... Bauer du!“ – Sowas passiert natürlich jedem mal, aber das ist bis heute ein Running Gag im Verein. 

Was muss bei dir immer im Kühlschrank sein? 

Hüttenkäse, ganz eindeutig. 

Bei welchem Theaterstück hast du zuletzt geweint/gelacht? 

Ich hab mir letztens eine alte Aufzeichnung von „Kein Platz für Idioten“ von unserer Bühne angeschaut, da blieben auch meine Augen nicht trocken. Zum Lachen bringt man mich zum Glück schnell, aber ich bin seit der Pandemie eigentlich nur in Telfs bei den Kreuzköpfen gewesen. Da hatte ich aber genug zum Lachen. 

Zu diesem Song tanze ich am liebsten ... 

Wer mich besser kennt, weiß, dass es jetzt nur eine Antwort geben kann. Das ist natürlich das „Flötenlied“, offiziell bekannt unter „Union of mind and soul“ von „G.O.A.T.“. 

Auf welche drei Dinge kannst du auf gar keinen Fall verzichten? 

Familie, Freunde und Sport. Das Theater kommt knapp dahinter. 

Worüber redest du am liebsten? 

Nachhaltigkeit bzw. Politik, das Theater und alles, was irgendwie mit Sport zu tun hat. 

Diese App habe ich zuletzt geladen ... 

Das muss dann wohl der „Grüne Pass“ gewesen sein. Ich habe meine Standard-Apps und nutze sonst nicht viele. 

 

Danke Dom, dass du dir Zeit genommen hast. 

 

 

Text @Harald.Lechner Fotos @Gabi.Lorenz 

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